oder wer HAT hier DEN DURCHBLICK?! ...
... Nach einer Phase des freien Zeichnens /Malens arbeiteten die 18 Schülerinnen und Schüler der Jg. 8/9 aus dem Ergänzungskurs "Kunst und Kultur" (von Frau Hagen) mit dem Künstler Ben Uhlenbrock nach den Herbstferien intensiv und gestalterisch zur Namensgeberin unserer Schule: Rosa Parks. Der halbjährige Prozess endete mit der Präsentation einer Brille, die, überdimensional und aus Metall, im Technikraum unter Anleitung des Künstlers per Schülerhand vorgefertigt und an drei Projekttagen nach den Weihnachtsferien - Metall auf Metall - an der Wand im oberen Flur des 7er/8er-Gebäudes installiert wurde. Mit Kneifzange und Säge, Bohrer und Hammer, Nieten und Schrauben wurde das Metall hart bearbeitet, um nicht zuletzt gestalterisch zu dokumentieren, welch harten Weg die Bürgerrechtlerin Rosa Parks auf ihrem Weg für Gleichberechtigung gehen musste; auch das Graffiti auf dem Metallbild, ihre Häftlingsnummer, ein weiteres Zeugnis davon, was es bedeuten konnte, wenn man sich als Frau und Person of Color mit Mut und Überzeugung für gleiche Rechte für alle Menschen einsetzte. Rosa Parks kommentierte ihre Entscheidung im Dezember 1955, nicht für einen Weißen im Bus aufzustehen und Platz zu machen, so: "Sie dürfen niemals Angst haben vor dem, was Sie tun, wenn es richtig ist." Und auf die Zukunft gerichtet, hielt sie fest, was die Schülerinnen und Schüler im Rahmen dieses Projektes zur Erinnerungskultur der Schule mit ihrem Bild "ROSA PARKS oder wer HAT hier DEN DURCHBLICK" umsetzten: "Ich möchte als jemand in Erinnerung bleiben, der frei sein wollte..., damit auch andere Menschen frei sind."